Perturbation im System

Perturbation im System

Der Begriff Perturbation verfolgt mich schon seit langem und hat vor Jahrzehnten mit einem Buch  von den  Neurobiolgen Maturanten und Varela angefangen. Der Begriff stammt  aus dem Buch “Der Baum der Erkenntnis”. In diesem Buch wird ein Strukturwandel durch auslösenden Reize aus dem Umfeld, dem Milieu eines System. Hier ist auch der Mensch als System gemeint.  

Die Entwicklung des konstruktiven Didaktik ist ebenfalls durch die Forscher beeinflusst. Wissen organisiert sich selbst durch Anknüpfungen und Vernetzungen  am vorhandenem Wissen um Systemerweiterung zu verfolgen auf der Basis der Wirklichkeits- und Sinnkonstruktion für jedes einzelnen lernenden Individuum. 

Dies vollzieht   relativ,  individuell und unvorher-sagbar.

Mein Ziel ist das Lernen als Prozess  bewußter zu machen, um die  unbewußte Einflüsse besser zu verstehen und die daraus entstehende Reflexion, die über  die Bestätigung der eigenen Erfahrungen heraus gehen. 

Das Ziel ist für den Teilnehmer eine erweiterte Perspektiv zu entwickeln. 

Ich habe dafür eine Methode entwickelt und es Veränderungsprozesse mit System genannt. Es geht hier um den Prozess, unterschiedliche oder auch ungewöhnliche Sichtweisen wahr- aber auch einzunehmen, also auch selber die Perspektive zu wechseln.
Hierzu wird die Methode der eigene Gestaltung von Skizzen genutzt und entwickelt selbst neue Perspektiven.

Wir haben mehr Krisen als uns lieb ist und verdrängen es gerne.

Wir ( Gesellschaft ) haben eine Krise der Veränderung und wenig Übung damit kreativ umzugehen.  Wir erleben Störungen und Irritationen (Perturbation) in unserem alltäglichen Wertesystem, die langfristig zur Veränderungen in unserem Selbstverständnis führen kann, wenn wir nicht lernen uns nicht kreativ damit auseinander setzen. 

Die Annahme einer Krisen setzt voraus, dass eine Veränderung stattgefunden hat ohne das wir die Vorzeichen dafür wahrgenommen hat.

Häufig hoffen wir, nach einer Krise  wieder in den gewohnten Zustand zurückkehren, der vorher war. Diese Annahme erleben wir häufig blauäugig.  Das ist allerdings gänzlich unmöglich. Die Weiterentwicklung hat bereits durch Erweiterung des System  von Informationen stattgefunden.

In diesem Sinne ist die Krise  eine Perturbation.

 Die Perturbation zeigt unsere Angst vor der Veränderung auf. 

Diese Angst ist eine hypothetische emotionale Annahme, durch das Phänomen des nicht sehen wollen, der eigenen nicht bewältigten Geschichte, mit ihren veränderbaren Gestalten.

Die Wirklichkeit ist eine Gestalts-wandlung mit der wir uns bewegen sollten. Unsere Empfindungen kippen zwischen schmerzliche Erinnerungen und das lernen eines neuen bewussten hinsehen durch beobachten und lauschen. 

Konservatives zementieren alter und überholter Annahmen bedeutet häufig ein empfinden von Krise.  Die Perturbation  entstehen durch das Verharren in der Starrheit “überkommener” Werte und zu wenig Flexibilität der Anpassung den Alltag anders zu gestalten. Weil wir in einer schnelllebigen Zeit nicht mehr die Essenz wahrzunehmen. 

 Es ist hilfreich sich der Veränderung anzupassen und neue Strategien zu entwickeln bevor alles zerstört wird.  

Dazu habe ich einen neuen emotionalen Prozess zur persönlichen Weiterentwicklung entworfen.

Dieser Prozess kann individuell oder in Gruppen stattfinden.

Das Ziel dieses Prozesses ist es durch die eigene Erfahrung eine differenzierte Wirklichkeit durch eine stabile Identität zu erreichen. Werden  Sie ihr eigener Coach!

“Bin ich viele ? Und wenn ja, wer sind wir dann ?”

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